Glossar

Angebotskonfiguration

Den Prozess zur schnellen und fehlerfreien Erstellung komplexer Angebote variantenreicher Produkte bezeichnet man als Angebotskonfiguration.


Angebotskonfigurator

Ein Angebotskonfigurator ist ein Tool, das dem Vertrieb die Erstellung fehlerfreier, korrekt kalkulierter Angebote mit Hilfe eines individuellen Regelwerkes bei geringem Zeitaufwand ermöglicht.
Die Vertriebskosten werden dabei erheblich reduziert.


CI

Corporate Identity oder kurz CI (von engl. corporation für ‚Gesellschaft‘, ‚Firma‘ und identity für ‚Identität‘) ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen unterscheiden. (nach Wikipedia)


CPQ

Configure Price Quote, kurz CPQ, beschreibt die Optimierung des Angebots- und Vertriebsprozesses mit Hilfe der Produktkonfiguration. Weiterführende Information bietet Wikipedia: Configure Price Quote


CRM

CRM steht für Customer-Relationship-Management (Kundenbeziehungsmanagement). Es beschreibt die Kundenbeziehungsprozesse eines Unternehmens. Meist wird ein CRM-Tool zur Unterstützung dieser Prozesse eingesetzt. In ihm werden alle Kundendaten verwaltet.


Digitalisierung

Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff Digitalisierung  allgemein die Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte erfolgt. Im ursprünglichen und engeren Sinne ist dies die Erstellung digitaler Repräsentationen von physischen Objekten, Ereignissen oder analogen Medien. Im weiteren (und heute meist üblichen) Sinn steht der Begriff insgesamt für den Wandel hin zu digitalen Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik.


ERP-System

Mit einem ERP-System (Enterprise-Resource-Planning-System) werden die Ressourcen eines Unternehmens (Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material Informations- und Kommunikationstechnik und IT-Systeme) geplant und gesteuert. Damit sollen ein effizienter Wertschöpfungsprozess und optimierte betriebliche Abläufe gewährleitet werden.


Gleichteile

Der Begriff Gleichteil wird vor allem im Maschinen- und Fahrzeugbau verwendet. Er bezeichnet Bauteile und Komponenten, die in verschiedenen Produkten eingesetzt werden können.


Konfex Entwicklungsumgebung

Die Konfex Entwicklungsumgebung besteht aus den beiden Softwaretools Konfex-Assistent, einem maskenbasierten Tool zur Datenpflege in der Konfex-Datenbank, sowie dem Konfex-Editor, einem Programmiersystem zum Erstellen der Konfigurationsanwendung. Beide Programme gehören zum Produktportfolio der Planware.


Konfiguration

Die Konfiguration eines Produktes ist der Prozess des Zusammenstellens der einzelnen Elemente, wobei deren Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten einem individuellen Regelwerk unterliegen.


Konfigurator

Ein Konfigurator ist ein Softwaresystem mit unterschiedlichen Funktionen und dem Zweck, komplexe und variantenreiche Produkte kundenspezifisch zusammenzustellen.


PIM-System

Ein PIM System ist eine Produkt- Informations- Management  Anwendung, die es erlaubt, Katalog- und Produktinformationen zentral zu verwalten und für verschiedene Ausgaben bereitzustellen. Oft wir ein PIM System als eine Ergänzung zu ERP-Systemen zur effizienten Datenpflege, für die Optimierung der Datenqualität, das Übersetzungsmanagement und für die Steuerung von Ausgaben in verschiedene Marketing- und Vertriebskanäle eingesetzt.


PPS-System

Ein PPS-System (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) ist ein Computerprogramm oder ein System aus Computerprogrammen, das den Anwender bei der Produktionsplanung und -steuerung unterstützt und die damit verbundene Datenverwaltung übernimmt.
Ziel der PPS-Systeme ist die Realisierung kurzer Durchlaufzeiten, die Termineinhaltung, optimale Bestandshöhen und die wirtschaftliche Nutzung der Betriebsmittel. ERP-Systeme umfassen zusätzlich die Planung personeller und finanzieller Ressourcen und können PPS-Systeme dabei integrieren. (nach Wikipedia)


Product Finder

Bei der Produktfindung wird ausgehend von den Anforderungen des Kunden das geeignete Produkt oder die geeignete Produktgruppe bestimmt. Bei dieser Aufgabe kommen typischerweise elektronische Produktkataloge mit Suchmöglichkeiten oder Angebotskonfiguratoren zum Einsatz. Die Unterstützung in der Produktfindung ist besonders für Nicht-Produktexperten wie neue Vertriebsmitarbeiter oder Endkunden von Interesse.


Produktarchitektur

Die Produktarchitektur legt fest, wie die von den Kunden gewünschten Eigenschaften und Funktionen durch die Komponenten des Produkts realisiert werden. Zahlreiche Ansätze und Methoden stehen dafür heute zur Verfügung: Von der Modularisierung der Produktstruktur über Baukästen bis hin zum Management ausgeklügelter Plattformen. Die Herausforderung besteht darin, für den Anwendungsfall die geeignete Architektur zu finden und auszuprägen. So eignet sich eine hoch modulare Produktarchitektur dann, wenn viele unterschiedliche Kundenvarianten in vergleichsweise geringen Stückzahlen bereitzustellen sind. Individualisierte Produkte, die für wenige Kunden in hohen Stückzahlen laufen, sind hingegen oft in Integralbauweise deutlich wirtschaftlicher darstellbar.


Produktkonfiguration

Die Produktkonfiguration beschreibt das Zusammensetzen eines Produktes aus vorgegebenen Produktkomponenten (sogenannte Selektion und Kombination) und die Selektion inhaltlicher Ausprägungen der Komponenteneigenschaften (sogenannte Parametrisierung) unter Einhaltung der Konfigurationsregeln.

Durch die Vorteile eines Produktkonfigurators (fehlerfreie Angebote, kurze Reaktionszeiten, Minimierung der Reklamationsrate, Steigerung der Kundenzufriedenheit) werden Produktivitätssteigerungen im gesamten Unternehmen erzielt.


Produktkonfigurator

Ein Produktkonfigurator ist ein Werkzeug, welches den Anwender bei der Auslegung (Selektion und Kombination) eines nach Eigenschaften (Anwendungsmerkmale und Ausprägungen) zusammensetzbaren Produktes wissensbasiert (Auswahl- und Beziehungswissen) unterstützt. Ein Produkt oder eine Dienstleistung wird schrittweise nach Eigenschaften (Kundensicht, Anwendungssicht) und Regeln (Baubarkeit) automatisiert zusammengestellt und die Prozesse zwischen Kunden, Vertrieb, Technik und ERP effektiv und effizient unterstützt. Die Anwendungsbereiche sind zu unterscheiden nach Angebotskonfiguration (z. B. Configure Price Quote), Entwicklung/Konstruktion (z. B. Design Automation) und ERP (z. B. Stücklistengenerierung).
nach Wüpping


Produktkatalog

Ein Produktkatalog ist eine geordnete Sammlung von Informationen über Waren und Dienstleistungen. Die Auflistung erfolgt meist nach einer bestimmten Systematik (z.B. nach Firma, nach Warentyp oder nach Produktnamen). Häufig werden die Produktinformationen um technische Angaben und/oder Grafiken, Abbildungen und Fotos ergänzt.


Produktstruktur

Die Produktstruktur beschreibt die nach gewissen Kriterien gebildete Gliederung eines Produktes (meist baumartig). Sie wird zur Angebotskonfiguration sowie zur Planung und Steuerung des Konstruktions-und Fertigungsprozesses benötigt.


Schnittstelle

In der Softwaretechnik ist eine Schnittstelle der Kopplungspunkt zweier Softwaresysteme. Sie ist die Menge aller Funktionen und Zugriffstechniken, die den Datenaustausch zwischen den beiden Softwaresystemen erlauben.


Standardkonfiguration

Bei PLANWARE ist die Standardkonfiguration eine in KONFEX enthaltene Methode, um schnell zu einer passenden Konfiguration zu kommen. Sie dient dazu, für verschiedene Einsatzzwecke Standardmaschinen oder -pakete zu definieren. Damit erzeugt der Konfigurator automatisch eine beliebig komplexe Maschine, die die eingegebenen Anforderungen komplett erfüllt.


Stücklisten

Eine Stückliste ist eine strukturierte Anordnung von Objekten (z. B. von Bauteilen) eines Produkts. Sie dokumentiert, aus welchen Bauteilen ein bestimmtes Produkt besteht. Sie wird benötigt, damit die richtigen Teile verbaut werden und das richtige Material bestellt werden kann. Im Konfigurator werden technische Komponenten den Vertriebskomponenten zugeordnet, was eine unmittelbare Stücklistengenerierung aus dem Konfigurator ermöglicht.


Variantenkonfigurator

Der Variantenkonfigurator ist ein Softwaresystem, das die Definition, die Verwaltung und die Nutzung von Varianten ermöglicht (Variantenmanagement). Redundante Stammdaten können damit gepflegt werden, die benötigte Zeit für die Angebotserstellung wird erheblich verkürzt.


VDMA

VDMA steht für Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA).
Mit gut 3.200 Mitgliedern – vorwiegend aus der Investitionsgüterindustrie - ist der VDMA die größte Netzwerkorganisation und wichtiges Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa.


Webkonfigurator

Ein Webkonfigurator ist ein Angebotskonfigurator, der über das Internet zugreifbar ist. Er ermöglicht es, Händler oder Kunden selbst ihre Produkte konfigurieren zu lassen.