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Zwölf Fragen zur Einführung des Angebots-Konfigurators KONFEX®

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Das Gespräch führte Hermann Kraus (früherer Geschäftsführer PLANWARE) mit
Herrn Cioci (ehemals Manager Automotive Bystronic).

Herr Cioci

 

1. Wie wurden die Angebote vor Einführung von KONFEX® erstellt?
Die Angebote wurden mit Microsoft WORD mit Textbausteinen erstellt, in dem man diese manuell eingetragen hat und dann manuell an die Kundenerfordernisse angepasst hat. Man hat zuerst eine Projektzeichnung gemacht. Auf dieser Basis wurde dann von unserer Projektabteilung jeweils eine neue Kalkulation erstellt. Die Preise wurden daraus dann in das Offert übernommen, nicht der Text.

2. Weshalb wurde eigentlich ein Angebotskonfigurator gesucht?
Im Vordergrund stand die Aufgabe, den Engineering-Aufwand der Projektabteilung zu reduzieren, so dass nicht immer wieder der gleiche Aufwand neu getrieben werden muss. Wir wollten eine Standardisierung im System einführen - dazu der Angebotskonfigurator.

3. Gab es auch Qualitätsgesichtspunkte?
Wenn Konfigurationen jeweils neu gemacht werden, schleichen sich immer wieder Fehler ein. KONFEX® hat dann dazu beigetragen, die Fehler auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und einen gewissen Automatismus hereinzubringen.

4. Wie wurde die Auswahl durchgeführt?
Wir haben zunächst im Internet geforscht, welche Systeme zur Verfügung stehen. Ganz am Anfang waren das zwei oder drei Systeme. Auf Grund der technischen Anforderungen sind wir dann schnell auf das System KONFEX® gestoßen. Die Idee von Bystronic war anfangs, die Anforderungen in einer Liste anzukreuzen und dann mittels einer Text- und Zeichnungs-Datenbank das Angebot zu erstellen. Dann haben wir unsere Strategie etwas geändert, weil auch die externen Vertriebsstellen (auch im Ausland) ein Angebot damit erstellen sollten. Auch ein Verkäufer sollte mit einer Zeichnungsoberfläche ("drag and drop") einen Aufstellungsplan erstellen können. Im Hintergrund sollte dann schon die Konfiguration und der Angebotstext erstellt werden.

5. Warum wurde der Angebotskonfigurator KONFEX® ausgewählt?
Für KONFEX® hat sicher die graphische Oberfläche gesprochen, die Flexibilität der Firma PLANWARE und ihr Engagement, auf unsere Wünsche einzugehen. Auch das technische Verständnis von PLANWARE bei der Realisierung individueller Anforderungen war ausschlaggebend.

6. Wie lange war die Einführungszeit und wo lagen die Schwerpunkte hierbei?
Die Einführungszeit war kurz, nur 4 bis 6 Monate. Der Schwerpunkt lag darin, den Anwendern den neuen Geschäftsprozess nahezubringen, nämlich die Zeichnung selbst zu machen, darauf aufbauend dann die Kalkulation selbst zu erstellen usw. Das war die Herausforderung, die wir aber gut gemeistert haben, auch Dank der Unterstützung durch die Firma PLANWARE.

7. Nach welcher Zeit konnte damit das erste Angebot erstellt werden?
Nach 6 bis 7 Monaten waren wir in der Lage, ein vollautomatisches Angebot mit KONFEX® zu erstellen.

8. Welche Produkte werden nun damit angeboten?
Wir haben mit dem Geschäftsbereich "Bauglas" angefangen. Dafür wurde KONFEX® zuerst eingeführt. Jetzt steht die Einführung für den Bereich "Automobilglas" bevor.

9. Wie ist bei Ihnen das Verhältnis zwischen Standardprodukten und Sonderprodukten und wie wird dies mit KONFEX® abgedeckt?
Im Bereich "Bauglas" setzen sich die Maschinenlinien weitgehend aus Standardprodukten zusammen. Diese kann man mit KONFEX® relativ leicht abbilden. Im Bereich "Automobilglas" geht es überwiegend um Anlagenbau. Dort ist jede Anlage kundenspezifisch zusammengestellt. Für einzelne Teile daraus werden KONFEX®-Komponenten verwendet, mit denen man die Sonderprodukte individuell abdecken kann. Auch vertraglich bedingte Konditionen wie Ausbeute und Leistung werden darin behandelt.

10. Wie sind nun Ihrer Erfahrungen und welche Vorteile ergeben sich damit für Bystronic aus der Anwendung von KONFEX® bis heute?
In der Vergangenheit dauerte eine Angebotserstellung zwischen 1/2 bis 1 Tag. Darin war enthalten die Zeichnungserstellung, die individuelle Kalkulation und die Texterstellung. Heute können wir in 15 bis 30 Minuten - im schlimmsten Fall bis 60 Minuten - ein komplettes Bauglas-Angebot anfertigen. Dieses Ziel hatten wir der Firma PLANWARE gesetzt; es wurde voll erreicht.

11. Welche Erweiterungen sind noch geplant?
Bei Bauglas haben wir schon einen relativ hohen Automatisierungsgrad erreicht. Im noch zu erstellenden Bereich "Automobilglas" werden die technischen Anforderungen noch höher sein. Dann wird das System in allen Vertriebsstellen weltweit eingeführt. Später ist auch an die Einführung der Internetversion KONFEX®net gedacht.

12. Welchen Rat würden Sie anderen Anwendern bei der Auswahl und der Einführung eines Angebotskonfigurators geben?
Bei uns wurden die Anforderungen an ein solches System etwas unterschätzt. Wir haben zunächst nur eine Basisversion beauftragt. Später haben wir das System KONFEX® und seine Möglichkeiten genauer kennen gelernt. Daraufhin hat sich unsere Aufgabenstellung erweitert und wir haben PLANWARE mit einer Reihe von individuellen Zusätzen beauftragt, wodurch der ursprüngliche Kostenrahmen überschritten wurde.

Mein Rat also: Ein Anwender sollte die Anforderungen an das System wie Automatisierungsgrad, Produktabdeckung, etc. schon vorab gut klären.

 

Anmerkung: Inzwischen werden auch im Bereich "Automobilglas" von Bystronic Angebote mit KONFEX® erstellt.